Es gibt zwei Arten der Ekklesia, der Kirche. Zum Einen sind das die Kirchen, die Organisationen, von denen es Tausende gibt auf diesem Planeten. Alle berufen sich auf Paulus, auf seine Lehre und Dogmen und die Bibel. Ja, zum Teil berufen sie sich darauf, dass die Mitgliedschaft ihrer Gemeinschaft unabdingbar ist für die Mitgliedschaft der wahren Kirche, sprich Himmel. Zum Andern ist die Ekklesia die Gemeinschaft, die Kirche oder auch die Sphäre der wahren Heiligen, die Jesus (und nicht Dogmen) nachfolgen in ihrem Tun. Diese Kirche ist zusammengesetzt aus Gläubigen, die vereinzelt auch aus den organisierten Kirchen kommen, aber auch aus denen, die eben nicht organisiert sind sondern das Wort im Herzen bewahren.
Bei der wahren Kirche, also den Zweiten, da spielt alles Weltliche, alle weltlichen Definitionen über Israel, Zionisten, Evangelik oder Katholizismus, ja sogar über die Alten Ägypter, am Ende sogar über das Dogma der Bekehrung mit Übergabegebet keine Rolle. Wahre Heilige sind eh Bekehrte und darüber braucht es keine Abhandlung. Auch der Stellenwert der Bibel wird dann unwichtig, eine Aussage, welche bei vielen den Blutdruck steigen lässt. Warum? Weil das wahre Wort nicht in einem Buch steht, sondern im Herzen eines Jeglichen.
Schau, die absolute Wahrheit können wir vergleichen mit einem Ozean. Die Bibel steht dann in diesem Vergleich für ein Glas Wasser. Die Kirchen sind in ihrem Wahn der Meinung, der Ozean existiere nicht, das Glas Wasser aber sei der Ozean. Dabei lehrt die Bibel aber das ganz anders! Sie lehrt, dass ein ganzer Ozean von Büchern die Wahrheit nicht fassen kann (Joh. 21. 25).
Die Bibel ist wertvoll. Aber natürlich nicht dann, wenn wir sie auswendig lernen und alle Kapitel auch noch in Zusammenhang bringen können. Dazu ist die Bibel nicht gedacht. Sie bringt erst dann einen Nutzen, wenn wir die Aussagen darin real in den Alltag umsetzen. Wenn wir all das tun, was drin steht. Wenn wir echt dem Nächsten vergeben bevor wir selber Vergebung für uns bei Jesus beantragen. Wer tut das schon? Aber es steht so geschrieben. Und damit kommen wir zurück zur Gemeinde.
Die örtliche Gemeinde, wie Paulus es gelehrt hat, ist genau dazu da. Die Gemeinde soll dem Einzelnen in ihrer Mitte dabei behilflich sein, aus seinem Schatten zu springen und eben Heiligkeit zu erlangen in dem in seinem Umfeld völlige Vergebung geübt wird, kein Sich-Höherstellen, dafür Barmherzigkeit für alle. Das ist alles schneller gesagt als getan. Aber eben - das wäre der Sinn der kirchlichen Gemeinschaft, dass jeder jedem dabei behilflich ist.
Dann gibt es in jeder Gemeinde intern gewatige Unterschiede in der
Entwicklung von Seele und Geist. Da gibt es welche, die eben erst der
Finsteren Macht entschlüpft sind und andere, in denen der Heilige Geist
sichtbar am Wirken ist. Hier auf dieser Erde ist darum eine solche
Gemeinde das absolute A und O. Es sei denn, die Geminde sei nur dazu da,
die geistlichen Ergüsse eines dahergelaufenen Theologen über sich
ergehen lassen zu müssen.
Nun, im Himmel dann wird es ganz anders sein. Dort sind alle mit dem selben Entwicklungsstand zusammen. Gleiches gesellt sich gern, heisst es ja. Da gibts keine Störenfriede. Solche Gemeinden nennt man auch Sphären, also Himmelssphären. Ein Sich-Weiter-Entwickeln wird dann auch viel schwieriger sein, da jeder mit sich und seinem Umfeld völlig in Harmonie lebt. Also ein gewaltiger Unterschied zu den Gläubigen-Sphären (Gemeinden) der Erde, wo noch soviel Eitelkeit, Gier und Neid herrscht. Drüben ist dann das alles vorbei (ausser in den tieferen Schichten, bzw. Sphären). Diejenigen mit Neid, Gier und Eitelkeit werden dann eben nicht dabei sein.
Hätten wir diese Himmlische Sphäre in Harmonie und Frieden, was wohl erstrebenswert wäre, so bräuchten wir die Erde ja gar nicht. Dieses Schulhaus, wo Teufel und Engel nebenan wohnen ist ja dazuda, eben sich selber zu schulen (Heiligung) um den Teufel (Nachbar) verstehen zu lernen und auch Vergebung zu üben. Der Himmel auf Erden ist nichts nütze, denn im Himmel lebt sichs leichter ohne den schweren Leib. Auf dieser Erde dienen eben diese Gegensätze und das Leid, die Ungerechtigkeit, die Krankheiten und alles Ungemach dazu, uns für das selige Leben in einer Himmelsspäre vorzubereiten.
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